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Gemeindenahe Versorgung

Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung brauchen Unterstützung zur Wahrung ihrer Rechte als Bürgerinnen und Bürger. Neben der Sicherung materieller und sozialer Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben war lange das erklärte Ziel, diesen Personenkreis in die Gesellschaft zu integrieren. Teilhabe oder „an etwas teil haben“, das war die Maxime der Integration. Dieses Konzept ist überholt. Anstelle dessen ist die Inklusion getreten, deren Kernaussage darüber hinaus geht und postuliert: ich „bin“ Teil der Gesellschaft. Damit ist der Anspruch weiter gehend formuliert. Die Perspektive ist nicht mehr eine von außen, der Mensch mit einer psychischen Erkrankung ist im Zentrum als Agierender angekommen und nicht mehr nur als Teilhabender dabei. Dieser Gedanke eröffnet in der Begleitung Psychiatrie-Erfahrener neue Dimensionen:  

  • der konsequente Abbau insbesondere von sozialen Barrieren in der jeweiligen kommunalen Infrastruktur
  • die konsequente Weiterentwicklung einer trägerübergreifenden regionalen Bedarfsermittlung  und Angebotsplanung unter Mitwirkung der betroffenen Psychiatrie-Erfahrenen und ihrer Vertrauenspersonen
  • Unterstützung im eigenen Lebensumfeld
  • Intensivierung einer niedrig schwelligen Beratung und Nachsorge

Ansprechpartnerin:

Gudrun Mahler
Diakonisches Werk Bayern, Pirckheimerstraße 8, 90408 Nürnberg
Tel.: 0911/9354-316
Fax: 0911/9354-470
E-Mail:  mahler(at)diakonie-bayern.de

Zwischenbericht_EVA_BAY.II._08_10ot.pdf

Zwischenbericht zur Effizienz des Gesamtplanverfahrens zur Feststellung der Hilfen für Menschen mit einer psychischen Erkarnkung

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