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Praxisberatung und Supervision

Die fachliche Begleitung und Reflexion der Arbeitsstrukturen sowie der persönlichen Arbeitsweise von Mitarbeitenden und Führungskräften in der Behindertenhilfe und Psychiatrie wirken sich positiv auf die Lebenssituation von Menschen aus, die in den Einrichtungen und Diensten der Diakonie Unterstützung und Hilfe suchen und finden.

Der Fachverband FEBS e.V. und die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern bieten Ihren Mitgliedernn in den Fachbereichen Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie deshalb Praxisberatung - die Aspekte der Fortbildung und Supervision von Einzelnen und Gruppen beinhalten - mit einer anteiligen Co-Finanzierung an. Auf Grund der Selbsterfahrungsanteile gelten die Grundsätze der Feiwilligkeit und Verschwiegenheit.

Die Praxisberatung ermöglicht es Mitarbeitenden und Führungskräften, ihre praktische Arbeit und ihre Rollen- und Beziehungsdynamik im Dreieck Institution - Team - Kunde zu prüfen und psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu verringern. Sie sind damit besser in der Lage, Menschen mit Behinderung in deren Lebensenwicklung zu fördern, zu betreuen und in deren Selbstvertretung zu stärken. Praxisberatung geschieht also unter folgenden drei Aspekten:

  • Der Mitarbeitende prägt und gestaltet wesentlich das Leben des Menschen mit Behinderung nicht nur durch seine Qualifikation, sondern durch seine ganze Person. Daher müssen in die Praxisberatung auch persönliche Anteile einbezogen werden.
  • Begleitung und Betreuung von Menschen vollzieht sich im Zusammenwirken von unterschiedlichen Mitarbeitenden in der Beratung, im Gruppen- und Fachdienst sowie Leitungsbereich. Praxisberatung nimmt deshalb neben den fachlichen Aspekten auch Beziehungen und Abläufe in und unter den entsprechenden Gruppen ins Blickfeld.
  • Begleitung und Betreuung vollzieht sich einerseits innerhalb einer Institution, deren Struktur und Organisation sowohl die Lebensqualität ihrer Kunden als auch die Arbeitsqualität der Mitarbeitenden beeinflusst, und wirkt andereseits in das Gemeinwesen hinein. Deshalb sind strukturelle und organisatorische Gegebenheiten als Rahmenbedingungen innerhalb der Einrichtung bzw. Dienstes sowie deren (Wechsel-)Wirkung in den Sozialraum hinein in der Praxisberaung inhaltlich zu berücksichtigen.  

Für diese Prozesse stellen wir einen Pool von kompetenten Beraterinnen und Beratern zur Verfügung.