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Fachverband Portrait

Für Würde eintreten
Für Gerechtigkeit streiten
Im Denken. Durch Handeln.



In unserem Denken und Handeln sind wir geprägt durch die Grundsätze des christlichen Menschenbildes, die von der Einheit des Menschengeschlechts, von der Gleichheit seiner Glieder und der Einmaligkeit und Würde eines jeden  Menschen als Person ausgehen. In diesem Sinne stehen wir solidarisch zusammen – gemeinsam mit Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung, ihren Angehörigen und Bürgerhelfern – für ein erfülltes Leben miteinander.



Wer wir sind
Der Fachverband Evangelische Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie in Bayern e.V.  ist dem Diakonischen Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern angeschlossen. Er ist ein Zusammenschluss rechtlich selbständiger, gemeinnützig anerkannter diakonischer Träger von Diensten, Einrichtungen und Initiativen, die Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung fördern, unterstützen und begleiten. Unsere Angebote gelten unabhängig von Herkunft oder Religion der Hilfe suchenden Person. Wir erfüllen einen kirchlichen und zugleich gesellschaftlichen Auftrag. Deshalb arbeiten wir mit Kirchen, staatlichen und öffentlichen Stellen sowie mit gesellschaftlichen Institutionen zusammen.

Der Fachverband deckt in Bayern mit seinen Mitgliedseinrichtungen annähernd 30 % der Angebote der Behindertenhilfe und 30 % der Sozialpsychiatrie ab.
Wir repräsentieren bayernweit
- 72 Rechtsträger mit mehr als 150 Einrichtungen und Diensten.
- 25.000 Menschen, die die Angebote unserer Mitglieder nutzen.


Woher wir kommen
Der Fachverband entstand 1999 aus der „Arbeitsgemeinschaft Evangelische Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie“, die bereits in den 70er Jahren mit dem Anliegen antrat, gemeinsame fachliche Standards zu formulieren und umzusetzen. Das Engagement und die helfende Zuwendung zum Menschen mit Behinderung und zum psychisch kranken Menschen hat in der Diakonie jedoch eine weitaus längere Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und im Wesentlichen dadurch bestimmt war, zeitgemäße Hilfsangebote für diese Menschen zu entwickeln und umzusetzen. Unsere Handlungsmaxime ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und unsere Fortschritte sind vor allem dem Engagement der Betroffenen und ihrer Angehörigen sowie den Bürgerhelfern in unseren Gremien zu verdanken, die das Klima im Fachverband grundlegend verändert haben.



Leitgedanken
Unsere Arbeit ist von der Überzeugung bestimmt, dass jeder Mensch eine unverwechselbare Persönlichkeit ist und ein einmaliges Geschöpf Gottes. „Miteinander leben“ ist der Grundsatz, der uns in unserer Vision von einer gelungenen Integration leitet. Basis unserer Arbeit ist das offene, faire und vertrauensvolle Miteinander von Betroffenen, Angehörigen, Bürgerhelfern und Fachleuten.

Gerade in einer Gesellschaft, deren Idealvorstellung eine „Gesellschaft ohne Leid“ ist und geprägt wird durch ein Leitbild "jung und gesund", ist die Gefahr von Ausgrenzung kranker und behinderter Menschen groß. Wir treten deshalb ein für mehr Respekt vor dem Leben in seiner Unvollkommenheit, für das Recht auf Verschiedenheit und für Respekt vor dem Leben in jeder Form.

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